Elektroauto Chronik eines Irrtums

Elektro-Scooter

E

Aktualisiert 25.5.2019

Elektrische Roller in den USA, 2018: Die drei Start-ups Bird Rides, Lime-Bike und Spin mit über 250 Millionen Dollar Risikokapital bestückten die Innenstädte von Austin, San Francisco, Santa Monica und Washington, D. C. Der Nutzer findet die Elektroroller per App und mietet sie. Am Zielort lässt er den Roller stehen. „Jede Fahrt kostet einen Dollar plus zehn bis 15 Cent pro Minute Fahrzeit. Um die Roller wieder aufzuladen, beschäftigen die Firmen sogenannte ‚Chargers‘. Sie klappern nachts die Straßen nach den Gefährten ab und laden sie über Nacht wieder auf. Dafür bekommen sie zwischen fünf und 20 Dollar pro Scooter. Die Scooter-Pioniere wollen neue Lösungen für die vom Verkehr verstopften Innenstädte finden, die Umweltbelastung minimieren und die Menschen unabhängiger vom Auto machen. (…) Doch mit den Scootern kamen die Probleme. Die betroffenen Städte fühlen sich überrumpelt.“1

E-Roller und urbane Probleme. Die Start-ups verteilten ihre Roller, ohne die Stadtverwaltungen zu informieren. Offene Fragen: Wo darf man fahren? Straßen und Gehwege sind für die Roller verboten, Radwege erlaubt. Wo darf man parken, gibt es eine Helmpflicht, welche Verkehrsregeln gelten? In San Francisco bescherten sich Anwohner über rüpelhafte Fahrer mit 25 km/h. „Viele Fahrer rollern trotz Verbotes auf den Gehwegen im Slalom entlang und parken die Dinger überall, wo sie gerade absteigen: vor Restauranteingängen, auf Fußgänger- und Radwegen, an Straßenkreuzungen, an Bushaltestellen, vor Hauseinfahrten. (…) Verärgerte Anwohner posten unter dem Hashtag #ScootersBehavingBadly Fotos von im Weg stehenden Rollern oder Videos von dreisten Überholmanövern. Viele sprechen schon von ‚Scootergeddon‘. Die Behörden in San Francisco und Santa Monica schickten den Firmen bereits Unterlassungserklärungen. Ihre Geschäftspraktiken würden ‚eine öffentliche Belästigung‘ darstellen und seien ‚nicht gesetzmäßig‘, schrieb San Franciscos Stadtjustiziar Dennis Herrera.“2 Aber Bird Rides, Lime-Bike und Spin scherten sich nicht um die Abmahnungen. Daraufhin beschlagnahmte San Francisco über 200 Fahrzeuge, die auf Gehwegen und Einfahrten standen. Santa Monica verhängte 300.000 Dollar Strafe an Bird Rides.1

Metz Moover. Das ist ein Elektro-Tretroller der Firma Metz, der 20 Kilogramm wiegt und bis zu 25 km/h schnell ist. Auch hier ist die rechtliche Situation in Deutschland unklar. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) will hier eine neue Kategorie für Elektro-Kleinstfahrzeuge zwischen Tempo 12 bis  20 km/h einführen.3 Bislang braucht man nämlich zum Fahren des Street-Scooters einen Pkw-Führerschein.4 Die E-Scooter sind erst ab Frühjahr 2019 gesetzlich zugelassen: Bis dahin bedarf es einer Sondergenehmigung.

„Letzte-Meile-Fahrzeuge“. So werden die Elektro-Scooter von den Lobbyisten verkauft. Wobei es eine ganze Palette gibt: batteriegetriebene Tretroller (Hoverboards), E-Skateboards, elektrifizierte Einräder, Kleine Segways.5 Nutzer werden in Deutschland vermutlich einen Mofa-Führerschein benötigen. Der Konflikt mit dem Radverkehr ist vorprogrammiert: Die Elektro-Scooter dürfen wohl überall fahren, wo auch Fahrräder fahren dürfen.

E-Scooters in den USA. Am Strand von Santa Monica in Kalifornien warnte ein Schild: „On beach path no electric scooters“. 190 Dollar zahlen dort E-Scooter-Fahrer, wenn sie von der Polizei erwischt werden – und noch einmal 190 Dollar, wenn sie ohne Helm fahren. „Harte Strafen, um die Plage in den Griff zu bekommen. (…) Die Nutzung: ganz einfach. App runterladen, QR-Code scannen, los geht’s mit bis zu 20 Kilometer in der Stunde. Der Preis: ein Dollar für die Aktivierung, 15 Cent für jeden gefahrenen Kilometer. Abstellen kann man den Scooter, wo man möchte, ‚dockless sharing‚ nennt sich das.“6 Der Marktführer, ein Start-up namens Bird, ist nach knapp zwei Jahren zwei Milliarden Dollar wert. Der Konkurrent Lime wird von der Google-Tochter Alphabet und Uber unterstützt. Im März 2018 verteilten Bird, Lime und Spin ihre E-Scooter in San Francisco. Von Mitte April bis Ende Mai gab es 1873 Beschwerden: E-Scooter standen auf Gehwegen und in Ausfahrten. Von Juni bis August verbot die Stadtverwaltung die E-Scooter für drei Monate. Inzwischen werden die E-Scooter von Brücken und in Flüsse geworfen oder angezündet.
Die Geschäftsidee: Ein Bird-Roller macht am Tag etwa 25 Dollar Umsatz und kostet zwischen 200 und 400 Dollar.6
Fazit: Der E-Scooter ersetzt das Zufußgehen und den Öffentlichen Verkehr. Körperliche Fortbewegung wird elektrifiziert und merkantilisiert.

E-Scooters in Europa. 600 Lime-Scooter in Wien, 400 in Zürich, 200 in Basel. Das Berliner Start-up Tier Mobility brachte 250 Roller nach Wien. Lime betreut in Zusammenarbeit mit der Züricher Stadtverwaltung seine E-Scooter.6 Und im Herbst 2018 sind auch Bird und Lime in Wien angekommen.5

E-Scooter in Bamberg. „Die bayerische Stadt Bamberg baut ein Ausleihsystem für elektrische Tretroller auf – nach eigenen Angaben das erste in Deutschland. Ab Dezember sollen Testfahrer Roller des US-amerikanischen Betreibers Bird nutzen und so erste Erfahrungen auf den Straßen der Universitätsstadt sammeln.“7 Die E-Scooter sind 20 km/h schnell, kosten 15 Cent pro Minute und sollen den öffentlichen Nahverkehr entlasten.

Neue gesetzliche Regelungen. Motorbetriebene Fahrzeuge mit mehr als 6 km/h brauchen eine Betriebserlaubnis und eine Versicherung. Die Elektro-Scooter dürfen demnächst mit bis zu 20 km/h auf Radwegen oder Straßen gefahren werden, nicht auf Gehwegen. Sie müssen zwei Bremsen, Blinker und eine Glocke haben. Sie benötigen eine Versicherungsplakette wie Mofas; der Fahrer muss mindestens 15 Jahre alt sei und einen Mofa-Führerschein haben.8

Mercedes springt auf den Elektro–Scooter. Mytaxi ist die Hamburg-Tochter von Daimler und steigt 2018 in den Verleih von Elektro-Scootern ein. Zwischen 200 und 500 Roller des Herstellers Segway sollen im Stadtgebiet verteilt werden. Die Reichweite liegt bei unter zwei Kilometern (für Fußgänger ca. 25 Minuten). Die Umwelt-Hoffnung stirbt zuletzt, so die Überlegung von Mytaxi-Chef Eckart Diepenhorst: : „Wenn der Pendler weiß, dass er die letzte Meile von der Haltestelle zum Büro nicht mehr bergauf laufen muss, sondern bequem auf dem Stehroller hinter sich bringen kann, fährt er vielleicht doch mit Bus und Bahn und lässt das Auto in der Garage.“9
Fazit: Die Elektrifizierung des Fußgängers ist mitnichten umweltfreundlich – und der Fußgänger wird eher adipös.

USA: Über 1500 Verletzte seit 2017. Seit Ende 2017 mussten – nach unvollständigen Zahlen – über 1500 Menschen nach Unfällen mit E-Scootern behandelt werden. In Deutschland steigen die Unfallzahlen mit E-Bikes.10

E-Scooter rollen in Deutschland an. Die deutschen Start-ups Tier und GoFlash stehen in den Startlöchern. Tier Mobility hat schon 27 Millionen Euro Wagniskapital eingesammelt.11 Das Start-up Wunder Mobility hat für Sharing-Apps die Software entwickelt und ist nun auch im E-Scooter-Geschäft. Lime und Bird aus den USA sind schon länger in Europa.12
Und jetzt wird es interessant: Das Geschäftsmodell ist nicht allzu lukrativ. Der Gründer von Wunder Mobility, Gunnar Froh: „Der Betrieb des Rollers kostet drei bis vier Euro am Tag, der Roller selbst 300 bis 400 Euro, bei einem Umsatz von 25 Euro pro Roller und Tag… Die Anschaffung der Kickscooter macht rund 20 Prozent des Umsatzes aus, die Wartung dagegen 30 bis 40 Prozent.“12
Da das Elektro-Scooter-Geschäft also relativ mau ist, kommt eine Geschäftsidee hinzu, wie Gunnar Froh berichtet: „Apps für Tretroller-Sharing werden sehr häufig und für kurze Wege genutzt, deshalb landen sie oft auf dem Homescreen von Smartphones… Deshalb sind sie für Investoren attraktiv, da sie später andere Anbieter gegen Bezahlung in ihre App lassen können, die dann ebenfalls indirekt auf dem Homescreen landen.“12
Die Nachfrage  ist immens, wie der Chef des Hamburger Herstellers Urban Electrics, Florian Walberg, feststellt: „Tretroller werden in Deutschland ein Riesending sein… Wir werden von Anfragen geradezu erschlagen.“12
Bemerkenswert ist auch der Wegwerf-Artikel Elektro-Scooter: Laut Froh beträgt die „Lebensdauer“ um die drei Monate: „Danach landen sie auf dem Müll.“13
Der Elektro-Scooter: Die ökologische Wunderwaffe für die letzte Meile vom öffentlichen Nahverkehr bis zum Büro ist angesichts der kurzen Lebensdauer eher ein ökologisches Desaster. Und die ersten Todesfälle bei den Nutzern hat es auch schon in den USA und Europa gegeben.

Voi tritt an. Das schwedische Start-up Voi hat von Investoren in nur drei Monaten 50 Millionen Dollar eingenommen. Die Voi-Elektro-Scooter starteten in Stockholm. Die Kunden müssen wie üblich eine App herunterladen und sehen dann eine Karte, in der verzeichnet ist, wo Voi-Tretroller stehen. „An jedem Tretroller ist ein QR-Code, den der Kunde einscannt. Damit entsperrt er den Tretroller, um ihn zu fahren. Bezahlt wird nach Zeit per Handy.“14
(Webseite: https://www.voiscooters.com/)

Grüne kritisieren Vorschriften. Die Grünen kritisieren die Forderung des Bundesverkehrsministeriums, dass Fahrer von Elektro-Scootern einen Mofa-Führerschein als auch eine Versicherungsplakette brauchen: Das sei kein Beitrag zur Mobilitätswende. „Sie gehen davon aus, dass mehr Leute aufs Auto verzichten würden, wenn sie die letzten Meter von der Bushaltestelle bis zur Haustüre mit einem handlichen Elektrogerät zurücklegen könnten, das ohne große bürokratische Hürden zu fahren ist.“15
Dieses Gefährt gibt es schon: Es heißt Fahrrad, hat keine bürokratischen Hürden und muss nicht nach vier Wochen weggeworfen werden wie die Elektro-Scooter zum Ausleihen.

Neue Klasse „Elektrokleinstfahrzeuge“. Nutzer müssen mindestens 15 Jahre alt sein, eine Mofa-Fahrprüfung machen, den Scooter versichern und mit maximal 20 km/h auf Fahrradwegen oder Fahrbahnen fahren. Nebeneinander fahren kostet 15 Euro, ein Elektro-Scooter ohne Zulassung 70 Euro. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU): „Die Mikromobilität hat ein enormes Zukunftspotential.“11 Die „Elektrokleinstfahrzeugverordnung“ hat 15 Paragrafen, 13 Anlagen und 25 Seiten Erläuterungen und soll Anfang 2019 in Kraft treten.16 Die Grünen sehen in E-Rollern eine sinnvolle Ergänzung der Verkehrsmittel.

Tote und Verletzte. Versicherer und Unfallforscher waren vor den leisen Elektro-Scootern, die meist in China produziert werden. „Besonders beliebt sind die zusammenklappbaren Flitzer in Paris. Dort drängeln sie sich überall durch den Dauerstau. Die Folge: Fast 300 Verletzte und fünf Todesfälle allein im vergangenen Jahr.“16

Mit wissenschaftlicher Begleitung. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer will einen Aufkleber für die Elektro-Scooter als Nachweis für den Versicherungsschutz. Das soll auch für Skateboards und Hoverboards gelten, die im Bürokratenjargon „Fahrzeuge ohne Lenk- und Haltestange“ heißen. „Mit wissenschaftlicher Begleitung werde nun geklärt, wo die E-Skater in Zukunft fahren dürfen, ob auf Geh- oder Radweg.“17
Bis 20 km/h dürfen die „mikromobilen“ Verkehrsteilnehmer fahren: da sind Konflikte mit Fußgängern und Radfahrern vorprogrammiert.

Seit 2017 über 1500 Verletzte in den USA. Das Verbrauchermagazin Consumer Report berichtete, dass seit Ende 2017 nach Unfällen mit den Elektro-Scootern über 1500 Verletzte in Krankenhäusern behandelt werden mussten. Dazu gab es auch Medienberichte über Tote. Viele Krankenhäuser erfassen keine Daten über diese Unfälle.10 – „Die beiden großen Scooter-Firmen, Bird und Lime, hatten beide bereits einen tödlichen Unfall zu beklagen, In Dallas verunfallte im September ein 24-jähriger Mann auf einem Lime-Roller, in Chula Vista später ein 26-Jähriger auf einem Bird.“18 USA: Seit 2017 über
((

((Mingels, Guido, Hallo, was fahren Sie denn da? in Der Spiegel 6/2.2.2019))

Großversuch mit Elektro-Scootern. Die fehlende Verordnung scheiterte bislang an Fachbeamten im Bundesverkehrsministerium: Sie wollten keine Elektro-Boards ohne Lenkstange und Handbremse zulassen. „Scheuer hat sich über die Einwände hinweggesetzt, weil er die Mikromobilität mit Rollern und Boards für moderne Verkehrskonzepte in Innenstädten für notwendig hält. Die Verordnung enthält einen Passus, der die Erlaubnis für die Elektroboards zunächst als eine Art Verkehrsversuch erteilt, die schnell widerrufen werden kann, falls sich viele Unfälle ereignen.“19

Privatwirtschaftliche Gewinne im öffentlichen Raum. Guido Mingels im Spiegel: „Warum eigentlich, so muss man fragen, soll der öffentliche Raum, die Straßen und Gehsteige, als Grundlage und Startbahn für privatwirtschaftliche Gewinne dienen, für Uber sowieso, aber auch für die Mikromobilitätsanbieter wie Scoot, Skip, Bird oder Lime? Warum bohrt man nicht ein paar mehr U-Bahn-Linien oder saniert wenigstens die Straßen?“18

Neuseeland: über 1000 Unfälle. Die Behörden in Neuseeland haben die Elektro-Scooter von Lime verboten, nachdem sich über 1000 Menschen bei  Unfällen verletzten. „Die Software ließ das Vorderrad der Scooter unvorhergesehen blockieren und machte die Roller unkontrollierbar. Lime-Roller können Geschwindigkeiten von etwa 24 Kilometern pro Stunde erreichen und haben eine Reichweite von rund 32 Kilometern.“20 Lime behauptete, mit einem Update das Problem der Radblockierung behoben zu haben: Die Behörden blieben skeptisch. „Bereits Mitte Januar hatte Lime die Roller in der Schweiz wegen desselben Problems aus dem Dienst genommen.“20

Zur Historie des Elektro-Scooters. Aus einem Interview mit dem Analysten Horace Dediu in spiegel.de: Im September 2017 verlieh Bird erstmals Elektro-Scooter in Santa Monica im US-Bundesstaat Kalifornien. Laut Dediu ermöglichen die Elektro-Scooter „Disruption von unten“: „Er nimmt den etablierten Verkehrsmitteln immer mehr Kilometer ab. Das geht bei einem Kilometer los und reicht bis ungefähr 20 Kilometer.“ Investitionen in Start-ups für Elektro-Scooter werden gemacht, weil bis 2050 weltweit bis zu 70 Prozent der Weltbevölkerung in Städten wohnen werden. „Die Wege, für die wir Roller nutzen, werden mit größeren Fahrzeugen konkurrieren und mit Wegen, die wir ohne dieses Fahrzeug nicht zurücklegen würden.“21
Eine andere Sichtweise: Der Elektro-Scooter nimmt dem Öffentlichen Verkehr Kunden weg und reduziert das Zufußgehen.

E-Scooter-Verordnung beschlossen. Das Bundeskabinett hat die entsprechende Verordnung am 3.4.2019 beschlossen. Schon im Frühjahr 2019 können Elektro-Scooter in Deutschland fahren. Die Start-ups Tier und GoFlash sind am Planen. Der Markt scheint riesig zu sein, wie der Analyst Horace Dediu erklärt: „Tatsache ist, dass allein in den USA 1,6 Milliarden gefahrene Kilometer pro Jahr neu zu verteilen sind, weltweit bis zu fünf Milliarden.“22 Bei einem Preis von rund 50 Cent pro Kilometer ergäbe dies Milliarden. In den USA mussten seit Ende 2017 über 1500 Menschen wegen Verletzungen durch Unfälle mit E-Scootern behandelt werden.

Einzelheiten der E-Scooter-Verordnung: Die „Elektrokleinstfahrzeuge“ zwischen sechs und 20 km/h brauchen eine Lenk- oder Haltestange. Maximale Breite: 70 cm, Höhe 140 cm, Länge 200 cm, Maximalgewicht 55 kg. Unter 12 km/h müssen sie auf Geh- oder gemeinsamen Geh- und Radwegen fahren; bei 12 bis 20 km/h auf Radwegen oder Fahrbahnen. Es ist keine Prüfbescheinigung nötig, es gibt keine Helmpflicht. Eine Haftpflichtversicherung ist nötig. Die Reichweite liegt meist zwischen 15 und 30 km.23

Konflikte mit Radfahrern vorprogrammiert. Der Bundesgeschäftsführer des ADFC, Burkhard Stork, warnt, dass das Radwegenetz schon nicht für den Radverkehr ausreiche: Mit zusätzlichen E-Scootern wären unschöne Szenen und viele Unfälle zu erwarten. Oliver Malchow, der Chef der Gewerkschaft der Polizei, sieht in den E-Scootern eine neue Konfliktzone. Der frühere Bundesverkehrsminister und heutige Präsident der Deutschen Verkehrswacht, Kurt Bodewig, äußerte: „Wir dürfen einen aggressiven Nutzungskonflikt gegen Fußgänger in den Innenstädten nicht zulassen.“24

Neue E-Scooter-Modelle. BMW hat den X2City mit Kettler für 2500 Euro auf den Markt gebracht.25 Die frühere Elektrogerätefabrik Metz will ihren „Moover“ bauen, der aufgrund der unklaren Bedingungen der Zulassung zunächst ausgebremst wurde.26

Elektrische Einstiegsdroge. Die E-Scooter-Branche erwartet einen Boom wie bei E-Bikes. Als Zusatzeffekt wird auch eine höhere Akzeptanz der E-Mobilität bezüglich der Elektroautos erhofft: „Nämlich so etwas wie die Einstiegsdroge in eine ökologisch gewollte Sucht. (…) Die, wenn auch vage Hoffnung dahinter: wer sich heute für Elektroroller begeistert, tut es morgen vielleicht auch für E-Autos.“26

E-Scooter gegen Fußgänger. Mit zwölf km/h sind nun auch die Elektro-Scooter auf dem Gehweg unterwegs: und damit Konflikte mit den schwächsten – und umweltfreundlichsten – Verkehrsteilnehmern, den Fußgängern, vorprogrammiert. Es wird „unattraktiver, sich als Fußgänger mit der normalen Gehgeschwindigkeit von vier Stundenkilometern durch die Stadt zu bewegen. Einen geschützten Raum für Menschen, die sich ohne technische Hilfsmittel fortbewegen wollen oder müssen, wird es dann nicht mehr geben.“27 – Der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/Die Grünen) ist der Meinung, die Elektro-Scooter „gehören aber nicht auf Gehwege“.28 Die saarländische Verkehrsministerin Anke Rehlinger (SPD): „Die Fußgänger dütrfen nicht unter die Räder kommen.“28

Warnendes Beispiel Madrid. Hier wurden im Spätsommer 2018 die Elektro-Scooter eingeführt, ab 24.10.2018 wieder aus Fußgängerzonen und von Bürgersteigen verbannt – und später wieder zugelassen.28

Mark Siemons machte sich dazu in der FAS Gedanken zur „Verteidigung des Fußgängers“: Durch die übereilte Einführung des Elektro-Scooters für die „letzte Meile“ und die geplante Genehmigung des E-Roller-Gesetzes am 17.5.2019 im Bundesrat strebt Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) „die Abschließung eines Systems an, in dem alle Bewegung von Funktionen und Prothesen ausgeht, von Autos, Fahrrädern, öffentlichen Verkehrsmitteln und künftig eben auch Rollern, die die Einzelnen ihrer volkswirtschaftlichen Bestimmung zuführen“. Der Raum für die Fußgänger wird immer enger; „seit Jahren werden den Fußgängern nun sogar noch ihre Ghettos streitig gemacht. (…) Weltweit stirbt alle sechzig Sekunden ein Fußgänger, in Berlin waren im vergangenen Jahr neunzehn von 45 Verkehrstoten Fußgänger.“29

Hive now… Die beiden Autokonzerne BMW (DriveNow) und Daimler (car2go) haben ihr gemeinsames Mobilitätsangebot „Free Now“ genannt. Die Tochter Hive bietet grün-schwarze Elektro-Scooter zum Ausleihen. Sie werden per App ausgeliehen und kosten einen Euro zum Freischalten plus 15 Cent pro Minute. Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) will die Roller nicht verbieten und befördert sie derzeit umsonst. Der Münchner Vorsitzende des ADFC, Andreas Groh, sieht die Konfrontation mit den Rad- und Scooterfahrern problematisch: „Da kommt was auf uns zu.“ Steffen Erzgraber ist Geschäftsführer beim Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund und warnt vor dem neuen Sicherheitsrisiko.30

Signal Iduna versichert. Der Dortmunder Versicherungskonzern hat sich beim Berliner Start-up Flash eingekauft und übernimmt die Haftpflichtversicherung für die Flash-E-Scooter, von denen bereits 8500 in Europa fahren. In den Startlöchern stehen auch die US-Firmen Bird und Lime, das deutsche Unternehmen Tier und der schwedische Anbieter Voi.31

Erster schwerer Unfall mit Elektro-Scooter. Am 17.4.2019 fuhr ein 24-Jähriger mit seinem Elektro-Scooter bei Rot über einen Fußgängerüberweg an der Straße des 17. Juni. Ein Kleinwagen stieß mit ihm zusammen. Der E-Scooter-Fahrer erlitt eine schwere Kopfverletzung und musste ins Krankenhaus; der Autofahrer erlitt einen Schock.32
Kleine unvollständige Zwischenbilanz der bekannten Unfälle mit Elektro-Scootern: Frankreich 2017: 284 Verletzte, fünf Tote; Spanien 2018: 300 Unfälle mit Personenschaden; Israel: 2018 19 Tote, 2019 fünf Tote.33 USA: seit Ende 2017 über 1500 Verletzte34

Elektro-Scooter versperren Oslo. Im März 2019 haben Tier (Deutschland) und Voi (Schweden) hunderte Elektro-Scooter in Oslo in Verkehr gebracht. Die Regeln werden wenig beachtet: kein Helm, Fahrer unter 18 Jahre, zu zweit auf dem Scooter. Der norwegische Blindenverband berichtet von mehreren Zusammenstößen von Elektro-Scootern mit Behinderten, weil diese auch leise fahren. dazu verstellen sie oft Gehwege und sind entladen. „Womöglich fällt es den Betreibern gerade an sonnigen Tagen mit hoher Auslastung schwer, die Roller schnell genug wieder einzusammeln und den Elektromotor aufzuladen.“35

München: Vier Anbieter warten. Die Münchner CSU hat am 25.4.2019 die Anbieter Tier, Voi, Lime und Bird zur Probefahrt eingeladen. insgesamt werden bis zu zwölf Anbieter in München erwartet. Fabian Ladda von Lime äußerte, dass vor allem Autofahrer auf die Elektro-Scooter umsteigen, weil sie nicht zu Fuß gehen möchten.36 Die Gefahr besteht – wie bei den Leihrädern von Obike -, dass die Leihroller zu tausenden auf Radwegen, Gehwegen und Straßen einfach abgestellt werden und das Stadtbild verunzieren.37

Gehwege gefährdet. Fußgänger-Verbände und Verkehrssicherheits-Experten warnen vor der Freigabe der Gehwege für Elektro-Scooter. Kinder, Ältere und sehbehinderte Menschen wären durch die neuen Gefährte gefährdet, auch wenn diese unter 12 km/h fahren. Da sie  bis zu 70 Zentimeter breit sind, wird es noch enger auf den Gehwegen. Aber auch der Radfahrer-Verband ADFC stellt sich dagegen, da die langsamen E-Scooter die Radler ausbremsen und auch die Radwege noch enger werden.38

50 Prozent Unfälle aller E-Scooter-Unfälle mit Kopfverletzungen. Eine Studie der US-Gesundheitsbehörde CDC hat fast eine Million E-Scooter-Fahrten in Austin im US-Staat Texas ausgewertet. In zwei Monaten registrierte CDC 190 Unfälle, davon trugen bei 48 Prozent die Fahrer Kopfverletzungen davon. 55 Prozent wurden auf der Straße verletzt, 33 Prozent auf Gehwegen.39

Keine E-Scooter mehr auf französischen Gehwegen. Gerade wurden Elektro-Scooter in Frankreich zugelassen, schon werden sie demnächst wieder von Gehwegen verbannt. Ab September wird ein Bußgeld von 135 Euro erhoben, wenn ein E-Scooter auf dem Gehweg unterwegs ist. Seit der Einführung der Elektro-Scooter 2018 sind allein in Paris 15.000 Roller diverser Firmen unterwegs: Bis Ende 2019 sollen es 40.000 werden.40

BMW hat es, Daimler hat es, und VW will es auch. BMW hat mit Kettler einen eigenen Elektro-Scooter entwickelt. Daimler ist im Verleihgeschäft mit Elektro-Scootern. Und nun will VW über seine Sharing-Platform We Share in den Testbetrieb einsteigen. Die E-Scooter werden von der US-Firma Segway produziert, die inzwischen der chinesischen Firma Ninebot gehört. Die Daimler-App MyTaxi testet in Lissabon Elektro-Roller unter dem Namenj Hive.41
VW will mit dem chinesischen Hersteller Niu kooperieren. Niu wurde 2014 gegründet, hat in den letzten drei Jahren 640.000 Elektro-Scooter abgesetzt und hat in China  einen Marktanteil von 40 Prozent.42

Scheuer rollert zurück. Nach viel Kritik am Plan von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), Elektro-Scooter auch auf Gehwegen fahren zu lassen, will er dies auf Druck der Länder doch nicht zulassen. Auch der Verkehrsausschuss des Bundesrats hatte mehrheitlich dafür gestimmt, Elektro-Scooter wie Fahrräder zu behandeln.43
Die Deutsche Verkehrswacht und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat kritisierten zudem Scheuers Pläne- Elektro-Scooter ab zwölf Jahre zuzulassen. „Der Gesetzgeber sollte sich am Mindestalter von 15 Jahren wie beim Mofafahren orientieren.“44

Elektro-Scooter-Test in Bamberg. In Bamberg läuft der erste Versuch der Stadtwerke mit 15 Elektro-Scootern. Bamberg hat sieben Hügel und viel Kopfsteinpflaster, eine Herausforderung. Emil Nefzger testete in spiegelonline einen Roller des Sharing-Anbieters Bird.45 Als Hindernis ergaben sich die Steigungen: Der E-Scooter kam nicht den Domberg hinauf. Das Kopfsteinpflaster birgt Schwierigkeiten beim Bremsen: Das Hinterrad blockiert schnell und macht die Fahrt unfallträchtig. Nefzger spricht sich deshalb für ein verbessertes Bremssystem aus. Der kurze Radstand, die kleinen Räder und 20 km/h sorgen für Unfallgefahren. Unabdingbar ist deshalb für Nefzger eine Helmpflicht: Dies erschwert wiederum das Roller-Sharing, da der Benutzer entweder einen eigenen Helm mitbringen oder dieser mit verliehen werden muss.
Ein Problem stellt auch die Geschwindigkeit von 20 km/h dar: Andere Verkehrsteilnehmer können diese schwer einschätzen. Dazu sind Fahrradfahrer nur schwer zu überholen, da theoretisch ein Abstand von 1,5 Meter eingehalten werden muss; dies ist auf normal breiten Fahrradwegen unmöglich.

Paris greift regelnd ein.  Die Stadt hat nun ein Regelwerk für die Verleiher von Elektro-Scootern entwickelt. Derzeit gibt es hier 15.000 von ihnen; bis Ende 2019 könnten es 40.000 werden. Paris stellt 2500 Stellplätze zur Verfügung. Dafür sollen die Verleiher zum Laden Ökostrom einsetzen und alte Fahrzeuge recyceln. Die Mitarbeiter, welche die Elektro-Scooter nachts aufladen, sollen sie danach so abstellen, dass Fußgänger nicht gehindert werden. Falls die „Charta für gutes Fahren“ nicht eingehalten wird, könnte Paris  Elektro-Scooter verbieten. Der Gebrauch auf Pariser Gehwegen ist seit Anfang Mai 2019 verboten und wird mit einem Bußgeld von 135 Euro geahndet; wildes Parken kostet 35 Euro.46

Unfallchirurgen warnen. Der Göttinger Unfallchirurg Christopher Spering, der auch Leiter Prävention in der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie ist, berichtete, dass in den letzten vier Wochen zwei Elektro-Scooter-Fahrer ein Schädel-Hirn-Trauma und Verrenkungsbrüche bei Sprunggelenken erlitten hatten. Spering: „Die Trittbretter der Roller sind tief, sodass sich bei Stürzen der Fuß schnell darunter verfängt.“47
Der BUND sieht erhebliche Nachteile für Fahrradfahrer und die Gefahr, dass der motorisierte den nicht motorisierten Verkehr verdrängt. BUND-Verkehrsexperte Jens Hilgenberg weist außerdem auf die kurze Lebenszeit der E-Roller hin, die oft schon nach drei Monaten ausgetauscht und verschrottet werden. Holgenberg: „Hier besteht nicht nur die Gefahr, dass Innenstädte mit abgewrackten E-Scootern zumüllen.“ Dazu würden problematische Rohstoffe wie Lithium und Aluminium verschwendet.47 Ähnlich äußert sich Gunnar Froh, dessen Start-up Wunder Mobility die Software vieler Sharing-Apps entwickelt. Nach drei Monaten haben die E-Scooter ausgedient: „Danach landen sie  auf dem Müll.“48

Bundesrat erlaubt Elektro-Scooter mit Einschränkungen. Die zunächst weitergehende „Verordnung über Elektrokleinstfahrzeuge“ von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) passierte nach Abänderungen den Bundesrat am 17.5.2019. Die Elektro-Scooter könnten damit im Sommer eine Genehmigung bekommen. Der Gehweg bleibt verboten; die Scooter müssen auf Radwegen oder der Fahrbahn verkehren. Sie sind erst ab 14 Jahren erlaubt. Sie brauchen zwei unabhängige Bremsen, eine Beleuchtung und eine Glocke. Dazu brauchen sie eine Haftpflichtversicherung mit Aufkleber am Elektro-Scooter.49 Das Gehweg-Verbot hat auch ein warnendes Beispiel: In Barcelona wurde im Sommer 2018 eine 90-jährige Frau von einem E-Scooter getötet. Die Stadtverwaltung verbot daraufhin die Benutzung von Gehwegen.50

Die E-Welle rollt an. In München rechnet man mit 10.000 E-Scootern, in Frankfurt zwischen 5000 und 10.000.48 Das KVR in München äußerte sich so: „Sollte die Verordnung zur Teilnahme  von Elektro-Kleinstfahrzeugen wie geplant kommen, könnten Sharing-Anbieter so viele Roller aufstellen, wie sie wollen.“50 – „Die Kommunen können das nicht verhindern.“48
Zur Begründung der Elektro-Scooter für die „letzte Meile“  schreibt Thomas Fromm in der SZ: Für  diese Strecken gab es übrigens schon immer ein probates Mittel. Den einen oder anderen Weg könnten Menschen also auch in Zukunft ab und zu einfach zu Fuß gehen.“((Fromm, Thomas, Teile und tausche, in SZ 17.5.2019))

SUV-E-Scooter von BMW. Zusammen mit Alurad-Hersteller Kettler baut BMW den Elektro-Scooter X2City, Das Gefährt passt kaum in einen normalen Kofferraum: Es ist etwa 150 cm lang, an der Lenkstange 123 cm hoch, 28 cm breit und wiegt 21 kg. Die Lenkstange lässt sich umlegen: das ist die einzige Möglichkeit der Verkleinerung. Da wird es schwierig im ÖPNV-Transport. Die Beschleunigung erfolgt mit der Ferse in diversen Tempi bis 20 km/h. Den Akku kann man entnehmen und in 2,5 Stunden laden; die  Reichweite beträgt bis zu 30 Kilometer. Der X2City ist seit Frühjahr im Straßenverkehr zugelassen und kostet um die 40 Euro Versicherungsprämie.51

Fußnoten und Quellen:
  1. Wild, Beate, Invasion der Mini-Roller, in SZ 3.5.2018 [] []
  2. Wild, Beate, Invasion der Mini-Roller, in SZ 3.5.20189 []
  3. Balser, Markus, Ritzer, Uwe, Festgefahren, in SZ 16.10.2018 []
  4. Dornis, Valentin, Aus dem Tritt in SZ 18.10.2018 []
  5. Gelowicz, Svenja, Spielzeug für die Straße, in SZ 20.10.2018 [] []
  6. Kix, Martina, Der Kampf um die Straße, in Die Zeit 8.11.2018 [] [] []
  7. Bamberg wird erste deutsche Stadt mit Scooter-Sharing, in spiegel.de 28.11.2018 []
  8. E-Tretroller werden bald erlaubt, in spiegel.de 26.10.2018 []
  9. Mayr, Stefan, Daimler setzt auf den Elektro-Tretroller, in SZ 30.10.2ß18 []
  10. Hunderte Verletzte bei Unfällen mit Elektro-Tretrollern in den USA, in spiegel.de 7.2.2019 [] []
  11. Rosenbach, Marcel, Traufetter, Gerd, Von der Rolle, in Der Spiegel 49/1.12.2018 [] []
  12. Albert, Andreas, Nefzger, Emil, Sorge, Nils-Viktor, Deutschland rüstet sich für den E-Scooter-Boom, in spiegel.de 17.11.2018 [] [] [] []
  13. Albert, Andreas, Nefzger, Emil, Sorge, Nils-Viktor, Deutschland rüstet sich für den E-Scooter-Boom, in spiegel.de 17.11.2018; Hervorhebung WZ []
  14. Lüüs, Sven, Schneller als die anderen, in SZ 20.11.2018; Steuer, Helmut, E-Scooter-Anbieter Voi ist bereit für die Expansion, in handelsblatt.com 19.11.2018 []
  15. Henzler, Claudia, Flitzende Franken, in SZ 29.11.2018 []
  16. Asendorpf, Dirk, Gebremster Spaß, in Die Zeit 6.12.2018 [] []
  17. Verkehrsregulierer, in SZ 7.1.2019 []
  18. Mingels, Guido, Hallo, was fahren Sie denn da? in Der Spiegel 6/2.2.2019 [] []
  19. Traufetter, Gerald, Freie Fahrt für Hipster-Boards, in spiegel.de 15.2.2019 []
  20. Nach Unfällen – zwei Städte in Neuseeland verbieten E-Scooter, in spiegel.de 25.2.2019 [] []
  21. Dorsch, Hans, „Der E-Scooter ist das iPhone der Mobilität“, in spiegel.de 2.3.2019 []
  22. Kabinett beschließt Verordnung für E-Scooter, in spiegel.de 3.4.2019. Ich habe korrigiert: Im Spiegel-Text steht Billionen: im Englischen heißt Billion aber Milliarde []
  23. Müller, Christina, Die Roller kommen, in SZ 4.4.2019; Balser, Markus, Da rollt was, in SZ 5.4.2019 []
  24. Balser, Markus, Da rollt was, in SZ 5.4.2019 []
  25. Müller, Christina, Die Roller kommen, in SZ 4.4.2019 []
  26. Ritzer, Uwe, Coole Scooter, in SZ 5.4.2019 [] []
  27. Müller, Christina, Schlechte Zeiten für Autos, in SZ 6.4.2019 []
  28. Geh weg! in spiegel.de 7.4.2019 [] [] []
  29. Siemons, Mark, Verteidigung des Fußgängers, in FAS 21.4.2019 []
  30. Schubert, Andreas, Kick auf Knopfdruck in SZ 13.4.2019 []
  31. Fromme, H., Schlingenspiepen, I., Auf zwei Rädern, in SZ 17.4.2019 []
  32. Schwerer Unfall mit E-Scooter in Charlottenburg, in www.rbb24.de 18.4.2019 []
  33. Was rollt da auf uns zu? in SZ 4.5.2019 []
  34. Mingels, Guido, Hallo, was fahren Sie denn da? in Der Spiegel 6/2.2.2019; vgl. oben []
  35. Wilke, Felicitas, Startschwierigkeiten, in SZ 23.4.2019 []
  36. Schubert, Andreas, Vor dem großen Anrollern, in SZ 26.4.2019 []
  37. Schubert, Andreas, Besser geregelt, in SZ 26.4.2019 []
  38. Länder wollen E-Roller auf Gehwegen zulassen, in spiegel.de 1.5.2019 []
  39. Jeder zweite Unfall auf dem E-Scooter endet mit Kopfverletzungen, in spiegel.de 4.5.2019 []
  40. Frankreich verbannt E-Scooter von Gehwegen, in spiegel.de 4.5.2019 []
  41. Volkswagen bereitet offenbar Einstieg in E-Scooter-Verleih vor, in spiegel.de 6.5.2019 []
  42. Reuters, VW drängt ins Geschäft mit E-Scootern in SZ 7.5.2019 []
  43. Scheuer will E-Scooter doch nicht auf Gehwege lassen, in spiegel.de 7.5.2019 []
  44. Sicherheitsexperten empfehlen Elektroroller-Fahrverbot für Kinder, in spiegel.de 8.5.2019 []
  45. Nefzger, Emil, Und plötzlich ist die Leistung weg, in spiegel.de 13.5.2019 []
  46. Paris führt Verhaltenskodex für E-Scooter ein, in spiegel.de 14.5.2019 []
  47. Unfallchirurgen warnen vor Elektrostehrollern, in spiegel.de 17.5.2019 [] []
  48. Kommt jetzt die E-Scooter-Schwemme? in spiegel.de 17.5.2019 [] [] []
  49. Bundesrat erlaubt Elektrotretroller, in spiegel.de 17.5.2019; Kommt jetzt die E-Scooter-Schwemme? in spiegel.de 17.5.2019; E-Roller nur auf Radwegen, in SZ 18.5.2019 []
  50. Fromm, Thomas, Teile und tausche, in SZ 17.5.2019 [] []
  51. Weißenborn, Stefan, Wuchtsummer, in spiegel.de 23.5.2019 []
von wz
Elektroauto Chronik eines Irrtums

Chronologie

Anhang