Elektroauto Chronik eines Irrtums

Dieselskandal und Elektroauto

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Aktualisiert 10.8.2019

Wie hängt die Elektromobilität mit dem Dieselskandal zusammen?
Der Dieselskandal begann vor etwa zehn Jahren mit der Entwicklung der „Defeat Device“: Die bordeigene Software erkennt die Prüfstand-Situation und stellt auf „sauberen“ Betrieb um. Nach Verlassen des Prüfstandes werden wieder hohe Stickoxid-Wertte ohne Entgiftung emittiert.
Der Dieselskandal des VW-Konzerns mit seinen Töchtern Audi und Porsche wurde wurde im September 2015 endgültig bekannt, als die US-Behörden ihn öffentlich machten. Die verstärkte Offensive der deutschen Autoindustrie für Elektroautos ist zum einen den „Super-Credits“ geschuldet: Damit können die Elektroautos (mit der offiziellen Bewertung Null g CO2) gegen schwere Limousinen und Geländewagen gegengerechnet werden.
Zum anderen ist es ein scheinheiliges Ablenkungsmanöver vom eigentlichen Dieselskandal: mit den „Defeat Devices“, der zigfachen Belastung der Dieselmotoren mit Stickoxiden und dem Totalversagen der deutschen Verkehrspolitik unter den Bundesverkehrsministern der CSU, Alexander Dobrindt und und Andreas Scheuer.
Im Intro dieser Webseite habe ich geschrieben: „Die Diskussion um die Elektromobilität gibt es verstärkt seit etwa 1985. Nun, im Jahr 2018, hat der Elektroauto-Hype fast schon manische Züge angenommen. Das Thema eignet sich gerade in Deutschland vorzüglich, um von Dieselskandal, Feinstaubbelastung, gefälschten Verbrauchswerten, überdimensionierten und viel zu schnellen Autos und nicht zuletzt von einer Diskussion um ein dringend notwendiges Tempolimit abzulenken. Da kommt das Placebo Elektroauto gerade recht.“
Und als Fazit im Februar 2019: Die deutsche Autoindustrie will beides – schwere, teure Limousinen und Geländewagen verkaufen (BMW X 7 und X9 und Audi A9 kommen!) und schwere, teure Elektroautos verkaufen. Und natürlich kein Tempolimit. Als Alternative gäbe es kleine, sparsame, sinnvolle Autos – und inzwischen wirklich saubere Dieselmotoren.

2009: Martin Winterkorn lenkt ab. „‚Mit der Elektromobilität steht die Branche vor einem fundamentalen technologischen Umbruch. Einer echten Zeitenwende. Unser Weg führt weg vom Öl, hin zu emissionsfreier Mobilität‘, verkündet Martin Winterkorn, Chef des Volkswagen-Konzerns, ‚noch vor zehn Jahren waren Umweltfreundlichkeit und Effizienz keine echten Kaufargumente‘.”1
Zu der Zeit war der VW-Dieselskandal mit Defeat Device schon am Laufen!

„Clean Diesel“. Der Tesla-Gründer und CEO Martin Eberhard hatte 2007 im Streit mit Elon Musk Tesla verlassen und war zeitweilig bei VW. Dort wollte er sich den damaligen VW-Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn von Elektroautos überzeugen – vor dem Dieselskandal. Winterkorn habe dagegen den „Clean Diesel“ gelobt, um die Emissionsvorschriften einhalten zu können. Eberhard: „Ich habe zu Dr. Winterkorn gesagt, dass ‚Sauberer Diesel‘ für mich ein Oxymoron sei, ein Widerspruch in sich selbst. Da ist er richtig wütend geworden.“2

VW: Diesel, Diesel, Diesel. Alberto Ayala war Vizechef der kalifornischen Umweltbehörde CARB. und hatte bereits 2008 Hinweise erhalten, dass an der VW-Kampagne für den sauberen Diesel etwas nicht stimmte. 2013 besuchte er Wolfsburg  – und war irritiert. „Wo denn hier die Elektrobatterien entwickelt würden, wollte er wissen. Und wo sich die Abteilung für die Brennstoffzelle befinde. doch außer dem Diesel hatten die deutschen Manager und Ingenieure nicht viel zu bieten.“3 Nach seiner Rückkehr stellte Ayala fest, dass die VW-Dieselmotoren im Labor die Stickoxid-Grenzwerte einhielten; im Straßenverkehr wurden die Grenzwerte bis zu 40-fachen überschritten.

Der chinesische Markt rettet VW. Die drei deutschen Autokonzerne würden ohne den chinesischen Automnarkt nicht so glänzend dastehen. Allein VW, Audi und Porsche setzen 40 Prozent ihrer Produktion in China ab; bei VW sind es sogar 50 Prozent.4 Eine gewaltige Abhängigkeit ist so über die Jahre entstanden: Für Konzerne wie VW, aber auch für China, und damit soll es nach dem Willen der Führung in Peking bald vorbei sein.“4

Diesel kontra E-Autos. Im September 2015 enthüllten US-Behörden den VW-Dieselskandal: Die Grenzwerte für Stickoxide wurden nur im Prüfstand-Modus eingehalten, da die Software (Defeat Device) erkannte, wann das Auto auf dem Prüfstand war. Im Straßenverkehr wurden diese Grenzwerte vielfach überschritten. „Die Lage im Frühjahr 2017: VW immer noch im Dieselsumpf, Fiat unter Dieselbetrugsverdacht, in dieser Woche Hausdurchsuchungen wegen des Verdachts auf Abgasmanipulationen bei Daimler – die Sache mit dem immer saubereren Dieselmotor war ganz offensichtlich ein Mythos. (…) Eigentlich sollte der Diesel dabei helfen, die immer strengeren CO₂-Auflagen einzuhalten. Dumm nur, dass man dabei nicht an die ungesund hohen Stickoxid-Werte beim Diesel gedacht hatte.“5

CSU: E-Autos gegen dicke Luft. Ein weiterer Grund für das Propagieren von Elektroautos sind die durch den Dieselskandal hervorgerufenen Belastungen der Luft durch Stickoxide – und die dadurch drohenden Fahrverbote. Der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter dachte laut über Fahrverbote nach, die der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer dringend verhindern will. Deshalb will die CSU-Fraktion im Münchner Stadtrat Elektroautos im Stadtgebiet kostenlos parken lassen. „Weiter fordern die Christsozialen, außer den bereits geplanten, weitere E-Carsharing-Stationen an ‚exponierten Orten‘ einzurichten, etwa an der Brienner Straße oder der Maximilianstraße. Ein dritter Antrag fordert, mindestens fünf bis zehn Parkplätze in der Innenstadt ausschließlich für Elektroautos zu reservieren. In Antrag Nummer vier wünscht sich die CSU, dass private Betreiber von Parkhäusern Ladestationen für E-Fahrzeuge nachrüsten.“6

E-Auto gegen Fossile. E-Auto gegen Fossile (1). Der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat angesichts des Diesel-Skandals eine verbindliche Elektroauto-Quote für Europa gefordert, um damit die Elektromobilität zu beschleunigen. Schulz stellte einen Fünf-Punkte-Plan zur Zukunft des Automobilstandortes Deutschland vor und kündigte klare Vorgaben für die Autoindustrie und konsequente Kontrollen der Emissionswerte und mehr Druck an. In der Realität sah es aber anders aus. „Von diesem Druck war beim Diesel-Gipfel Anfang August nur wenig zu spüren gewesen. Die Autoindustrie konnte sich mit ihrem Plan durchsetzen, Diesel-Pkw lediglich mit einen Softwareupdate nachzurüsten. Das möchte Schulz jetzt ändern. Der SPD-Kanzlerkandidat fordert deshalb einen zweiten Diesel-Gipfel im Herbst. (…) Von der Industrie verlangt der Schulz-Plan Investitionen in eine eigene Batterie- und Zellproduktion in Deutschland, um von ausländischen Herstellern unabhängig zu werden. ‚Die deutsche Autoindustrie muss beim Thema Elektro-Autos deutlich besser werden‘ sagte Schulz. Der US-Hersteller Tesla sei hierzulande ‚viel zu lange belächelt‘ worden, diese ‚Hochnäsigkeit‘ könne sich die deutsche Autoindustrie nicht mehr leisten.“7

E-Auto gegen Fossile. „Seit der Abgasaffäre und der Debatte um Diesel-Fahrverbote gilt der Umstieg auf den Elektroantrieb als dringlich. Die neue Technologie kann die Erwartungen allerdings noch nicht einmal ansatzweise erfüllen. (…) In Deutschland werden ebenfalls schon Forderungen nach einem gesetzlich festgelegten Stichtag für ein Zulassungsverbot laut. Und in Brüssel prüfen Fachleute, wie man die Regeln, Steuern und Abgaben so ausgestalten könnte, dass Pkw mit Verbrennungsmotor praktisch verschwinden – weil sie für die Halter zu teuer werden. Diese Bewegung wird durch die Skandale um Abgasmanipulationen befeuert, die Diskussion um die Aussagekraft der bislang üblichen Emissionsmessungen und die Debatte um gesundheitsgefährdende Stickoxide. Fragt man nach der Alternative, dann erntet man nur fragende Blicke: der Elektroantrieb natürlich.“8

Elektrisches Ablenkungsmanöver von VW. Der Dieselskandal ist bei VW entstanden: Also legt der Konzern ein riesiges Elektroauto-Programm auf. VW will angeblich 20 Milliarden Euro in die Elektromobilität stecken. „Und E-Autos werden bald so stark nachgefragt, dass Audi, VW, Skoda, Seat und all die anderen Konzerntöchter in den kommenden zwölf Jahren für 50 Milliarden Euro E-Auto-Batterien einkaufen müssen. Eine Einkaufsliste, so groß, dass Volkswagen mit Geschäftspartnern Batteriefabriken bauen wird. (…) Bei der Elektromobilität war es erst Elon Musk, dann BMW mit dem i3 – und jetzt ist es auch der VW-Konzern, der mit dem Thema natürlich auch den Dieselskandal ein wenig in die Archive moderieren will.“9

Tesla erinnert VW an „Dieselgate“. Lustiger Zwischenfall: VW-Techniker in Wolfsburg wollten einen Tesla zerlegen, um die Funktionsweise zu untersuchen. „Doch kaum hatten sie das Testgelände erreicht, fuhr das Fahrzeug wie von Geisterhand seine Funktionen herunter. Musks Leuten war es offenbar gelungen, das Fahrzeug zu orten und es aus der Ferne automatisch lahmzulegen. Auf dem Tesla-Display stand nur noch ein Wort: ‚Dieselgate‘.“2

Eine Art Abwrackprämie: Im Jahr 2018 fordert die deutsche Autoindustrie für ihren selbstverschuldeten Dieselskandal erneut Staatsgelder, um ältere Diesel-Modelle gegen neuere der Euro 6-Norm aus dem Verkehr zu ziehen. Schnell stellte sich dann heraus, dass selbst die neuesten Dieselmodelle die Grenzwerte nicht einhalten und mit Defeat Devices (Abschalteinrichungen) ausgestattet wurden. So emittierte das Topmodell A8 des Audi-Konzerns bis August 2017 bis zu 2000 mg Stickoxide: erlaubt wären 80 mg.

Elektrisches Dienstwagenprivileg. Um den Verkauf der Elektroautos anzukurbeln, sperndierte die Große Koalition unter „Klimakanzlerin“ Merkel Milliarden: „Der geldwerte Vorteil, also der Betrag, den die Fahrer eines Dienstwagens als Zuschlag auf ihr Gehalt versteuern müssen, wird bei Plug-in-Hybriden und E-Autos halbiert. (…) Der Abgasskandal setzt die große Koalition unter Druck. In manchen Innenstädten ist die Luft immer noch stärker mit Stickoxiden belastet als erlaubt – auch wegen zu dreckiger Autos. Deshalb hat die EU-Kommission Deutschland verklagt. Emissionsarme Fahrzeuge könnten das Problem entschärfen. Die Bundesrepublik hinkt zudem den für 2020 selbstgesteckten Klimazielen hinterher, bis dahin sollen 40 Prozent Kohlendioxid (CO2) im Vergleich zu 1990 eingespart werden. Auch der Ausstoß von CO2 lässt sich mit Stromfahrzeugen senken – besonders, wenn für Herstellung und Fahren Ökostrom verwendet wird. Dessen Anteil wächst in Deutschland.“10
Und der CO2-Ausstoß der Elektroautos wird nach offizieller Rechnung mit Null g CO2 berechnet – auch wenn beim derzeitigen Strommix fast 600 g CO2 anfallen und außerdem die aufzubauende Lade-Infrastruktur entsprechend klimaschädlich ist: Man denke nur an die zusätzlichen tausende Kilometer Kupferkabel etc. Diese gesamte neu aufzubauende Elektroauto-Infreastrukturt geht in keine CO2-Bilanz ein.

Hunderttausende Mercedes-Fahrzeuge werden zurückgerufen. Im August 2018 ordnet das Kraftfahrt-Bundesamt den Rückruf Hunderttausender Mercedes-Fahrzeuge wegen Abgasmanipulationen an: Der vermutete Abgas-Betrug betraf lauf KBA fast alle Modell- und Typenreihen mit Dieselmotor. Damit wurde auch der Druck auf Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) größer, angesichts der Belastung mit Stickoxid in Großstädten härter durchzugreifen. Auf der Liste des KBA steen 24 Mercedes-Modelle: „Bei der C-Klasse geht es sowohl um das kleinste Diesel-Modell mit Renault-Motor als auch um den C300 Hybrid, der mit einem Mercedes-Motor angetrieben wird. In der E-Klasse sind diverse Modelle, darunter auch aus der aktuellen Baureihe, mit Unregelmäßigkeiten aufgefallen, in der luxuriösen S-Klasse sogar die als besonders umweltfreundlich beworbene Variante mit Hybrid-Motor. Dazu kommt die G-Klasse, mehrere Geländewagen wie der ML, GLE und GLC sowie das Sportcoupé CLS und der Roadster SLK. Im Transporter-Segment ruft Daimler den Vito, die V-Klasse und den Sprinter in die Werkstätten. Dabei müssen per Softwareupdate sogenannte Abschalteinrichtungen entfernt werden, die dafür sorgen, dass der Wagen im realen Straßengeschehen einen höheren Ausstoß von Stickoxiden hat als im Labor. Insgesamt sind 700.000 Autos in Europa betroffen, davon 280.000 in Deutschland.“11
Das ist ein Armutszeugnis für die Regierung von Angela Merkel, ihren Bundesverkehrsministern von der CSU und ihrer bedingungslosen Politik pro Autoindustrie. Seit September 2015, also seit nunmehr über drei Jahren, ist der Dieselskandal bekannt – und kein Ende in Sicht. Im August 2018 werden Hunderttausende Mercedes-Diesel wegen vielfacher Überschreitung der NOx-Grenzwerte zurückgerufen. Und dann sollen ein paar Elektroautos die Misere beseitigen. Das ist eine reine Placebo-Politik und pure Augenwischerei – vor allem angesichts der realen Umweltbelastungen durch Elektromobilität.

Neues vom Diesel-Skandal. Unter Audi-Chef Rupert Stadler wurde die sogenannte Defeat Device entwickelt, die Schummel-Software, mit der die Dieselmodelle von VW-, Audi- und Porsche den Prüfstand-Modus erkannte und dann die Stickoxid-Emissionen absenkte. Dass begann ungefähr 2007, und im September 2015 kam der Diesel-Skandal dann in den USA heraus. Stadler will von all dem nichts bitbekommen haben – genauso wie bei VW sein Kollege Martin Winterkorn. „Die für Audi zuständige Staatsanwaltschaft München II wirft Stadler vor, dieser hätte von Ende 2015 an dafür sorgen müssen, dass in Europa nicht länger Fahrzeuge aus Ingolstadt und anderen Werken mit manipuliertem Abgassystem auf den Markt kommen. Die Vorwürfe beziehen sich also nicht auf die jahrelangen dubiosen Praktiken im eigenen Unternehmen bis 2015, sondern darauf, wie er sich nach Beginn der Affäre verhielt: Offenbar abwartend, zögernd, statt durchzugreifen, und damit neue Verstöße gegen Vorschriften riskierend. Klagen, Stadler habe die Dinge treiben lassen, gibt es schon lange. Aus der Bundesregierung, nachdem das Verkehrsministerium und das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) immer wieder neue Audi-Modelle mit Defeat Devices entdeckten. Und sogar aus dem Volkswagen-Konzern.“12 – Es ist schwer zu begreifen, dass der Diesel-Skandalinitiiert wurde, weil die Ad-Blue-Harnstoff-Tanks zu klein konzipiert worden waren: statt mindestens 20 nur acht Liter Inhalt. „Dass Audi die Füllmenge des AdBlue-Tanks im Q8 mit 24 Liter gegenüber dem Q7 glatt verdoppelt hat, ist ein weiteres Indiz für den viel zu spät eingeleiteten Umdenkprozess.“13 Audi-Vorstandsvorsitzender Rupert Stadler sitzt seit 18.6.2018 in Untersuchungshaft.
Was hat der Diesel-Skandal mit Elektroautos zu tun? Viel. Je mehr der Diesel-Skandal im wahrsten Sinn des Wortes zum Himmel stinkt, umso begeisterter schwärmt die ganze Branche vom Elektroauto: ein gigantisches Ablenkungsmanöver.

Sauberer Diesel – in der Elektroauto-Euphorie. Geht doch: „Als der französische Autohersteller Peugeot im März dieses Jahres Abgaswerte von fünf Dieselautos präsentierte, gab es Lob von ungewohnter Stelle. ‚Die Messungen zeigen exzellente Resultate bei Stickoxiden und Zahl der Feinstaubpartikel‘, pries die Umweltorganisation Transport & Environment die Wagen der Abgasnorm Euro 6d-temp, darunter ein 208er-Modell und zwei 308er. Der französische Naturschutz-Dachverband FNE bestätigte die Messungen.“14 Auch andere Autojkonzerne präsentieren inzwischen wesentlich sauberere Dieselmodelle.
Der ADAC untersuchte 14 Diesel der neuen Norm Euro 6d-temp, die seit September 2017 in Kraft ist: Damit werden 76 Prozent weniger NOx emittiert als noch die Euro-6b-Diesel und 85 Prozent weniger als Euro-5-Diesel. Der Leiter des ADAC-Technikzentrums, Reinhard Kolke, äußerte: „Die Hersteller haben offenbar verstanden. Die Ergebnisse sind hervorragend. Die untersuchten Dieselautos stoßen nicht mehr Stickoxide aus als vergleichbare Benziner – im Labor und auf der Straße.“14 – „Stichproben bei Straßenmessungen hätten gezeigt, dass die Schadstoffreduzierung bei guten Modellen im Vergleich zu Euro-5-Dieseln sogar bei 95 bis 99 Prozent liegt. Der sauberste bislang gemessene Diesel sei ein BMW X1 sDrive18d mit nur noch acht Milligramm Stickoxid pro Kilometer. Der Grenzwert liegt bei 168 Gramm.“14 Peinlich genug: Selbst die Dieselautos der Normen Euro 6b oder 6c emittieren oft genauso viel Stickoxide wie ältere und werden demnächst ebenfalls Probleme bekommen.
So hat die deutsche Autoindustrie, allen voran der VW-Konzern, mit dem Dieselskandal selbst die heutigen saubereren Dieselmotoren ins Abseits manövriert. Ferdinand Dudenhöffer: „Die Hersteller haben saubere Diesel zu spät ins Rennen geschickt. Der Ruf der Technik ist ruiniert.“ ((Sorge, Nils-Viktor, Der Diesel ist sauber – und kaum einer merkt es, in spiegel.de 18.9.2018))
Die bessere Abgasreinigung der Dieselmotoren wird teurer, und der Ruf des Diesels ist desavouiert. Und der Hype ums Elektroauto verdeckt, dass die Elektromobilität kaum sauberer ist – und ein Vielfaches teurer.

VW Elektroautos für 30 Milliarden Euro. Bis 2024 will VW 44 Milliarden Euro in Elektroautos, autonomes Fahren, Mobilitätsdienste und Digitalisierung investieren: 30 Milliarden davon in Elektroautos. Die Werke in Zwickau, Emden und Hannover müssen für Elektroautos umgebaut werden. In Hannover soll der Bulli-Nachfolger ID Buzz vom Band laufen. Der Diesel-Skandal hat VW bis dato über 27 Milliarden Euro gekostet.15
Dazu aus einem euphorischen Kommentar von Max Hägler in der SZ: „So viel Volkswagen falsch gemacht hat beim Diesel, so viel scheint der Konzern nun richtig zu machen bei der Elektromobilität. Und ist damit plötzlich Vorbild für die Branche. (…) Drei Jahre nach dem Dieselskandal wird Volkswagen so – man mag’s kaum glauben – zum guten Pionier, dem die Konkurrenz folgen sollte.,“16
Schaun mer mal, was sich so alles an Elektroauto-Skandalen auftut!

Die EU verschärft Abgasnormen – die Autoindustrie baut Batteriefabriken. Der VW-Betriebsratsvorsitzende Bernd Osterloh äußerte, um verschärfte EU-Abgasvorschriften einzuhalten, „dann brauchen wir 18 weitere Batteriefabriken“.17
Oder kleinere und sparsamere und langsamere Autos – natürlich ein Unding für die stolzen deutschen Autokonzerne, die mit dicken, schweren und schnellen Autos das meiste Geld verdienen.

Milliarden für Elektrobusse, damit Diesel fahren können. Deutsche Städte protestierten gegen die Dieselpolitik aus Berlin. Anfang Dezember 2018 erhöhte die Bundesregierung das „Sofortprogramm Saubere Luft“ von einer auf 1,5 Milliarden Euro. Dafür sollen Städte beim Kauf von Elektrobussen unterstützt werden. Mit 432 Millionen Euro soll auch die Hardware-Nachrüstung der älteren Dieseltransporter von Handwerk und Auslieferern gefördert werden. Dies soll den Druck und den Ärger der privaten Dieselfahrer abhelfen. „Die zusätzlichen Mittel sollen Städten helfen, Millionen Dieselfahrer vor dem Stillstand zu bewahren.“18 Der Präsident des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU), der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD), forderte für die Kommunen in den nächsten zehn Jahren 20 Milliarden Euro für den Nahverkehr.18

Mehr Benzinmotoren = mehr CO2. Der Dieselskandal sorgt für einen Abschwung bei Diesel-Pkw. Benzinmotoren produzieren mehr CO2. Damit wird die Einhaltung der EU-Grenzwerte für die deutschen Autokonzerne noch schwieriger, die das meiste Geld mit schweren SUVs und Limousinen verdienen. Dies stellt auch die Unternehmensberatung PA Consulting fest: „Der Rückgang der Dieselzulassungen wirkt sich negativ auf die CO2-Emissionen aus, da Benzinmotoren mehr verbrauchen und somit mehr CO2 emittieren. Der Trend zu großen, schweren SUV verschärften diesen Trend laut PA.“19

Subventionen für Elektroautos, Sperren für Diesel. Im Jahr 2018 beschloss die Bundesregierung, dass für Elektroautos als Dienstwagen nur noch ein halbes Prozent des Kaufpreises zu versteuern ist, während Diesel und Benziner mit einem Prozent zu versteuern sind. (800.000 „Dienstwagen“ werden jedes Jahr an Firmenkunden verkauft.) Diese Prämie sollte im Juni 2019 auslaufen: Im Februar 2019 wurde bereits diskutiert, mangels Nachfrage diese Frist zu verlängern. Gleichzeitig werden Innenstädte für Diesel gesperrt – ausgenommen für die neuesten mit der Abgasnorm Euro 6d-temp. „2019  werden weitere Städte in Deutschland für alte Diesel-Autos gesperrt. Zugleich zeichnet sich ab, dass auch recht moderne Dieselautos bis einschließlich der Klasse 6c von Fahrverboten betroffen sein könnten. Noch kann niemand die Dynamik dieser Entwicklung genau abschätzen, aber fest steht: Dem Absatz von Elektroautos schadet das sicher nicht.“20

VW schult um. Februar  2019: Die Volkswagen AG stimmt ihre Verkaufer auf den kommenden Verkauf der Elektroautos ein. Und warnt letztlich vor sich selbst: „Einige Augenblicke lang könnte man fast meinen, dass in dieser großen, abgedunkelten Halle Umweltschützer versammelt sind: ‚Unser Planet ist in Gefahr‘, ruft eine Frau auf der Bühne. Es werden Bilder an die Wand projiziert, auf denen von Dürren und Stürmen verwüstete Landschaften zu sehen sind. Die Furcht vor den Folgen der Klimaerwärmung wird recht eindrucksvoll inszeniert hier im niedersächsischen Isenbüttel. Aber es ist keine Greenpeace-Veranstaltung, es ist eine Verkaufsschulung von Volkswagen. (…) Es ist nicht nur die Umweltmoral, die Volkswagen treibt. Es ist der Wunsch, das miese Abgasbetrüger-Image loszuwerden.“21
Dabei werden parallel die selben dicken Limousinen und SUVs weiterproduziert und verkauft, und die EU-Grenzwerte werden mit Elektroautos (Null CO2!) unterlaufen.

VW dekarbonisiert. Nach dem Aufdecken des VW-Dieselskandals im September 2015 (und dem Einsetzen der „Defeat Device“ seit etwa 2008) verkündete Vorstandschef Herbert Diess kurz vor Weihnachten 2018, dass VW bis 2050 ein „klimaneutrales Unternehmen“ werden soll. Ein Beispiel sei der neue VW I.D. „Diess wird nur dann Millionen Elektroautos verkaufen können, wenn er seinen Kunden beweisen kann, dass E-Fahrzeuge tatsächlich sauberer sind – auch in der Produktion.“22 – Wie sieht es beim Vorstandschef Diess selbst aus? „Der VW-Chef, privat ein Ferrari-Fahrer, betont in Interviews, dass er gern Bahn fahre.“22

Elektroautos ohne Ende. Die Beratungsfirma P3 schätzt, dass sich die Zahl der Elektroautos von 2018 bis 2025 um den Faktor zehn erhöht – auf jährlich 30 Millionen. Damit wird der Bedarf an Akkus ähnlich steigen: Im Jahr 2025 auf über 1200 GWh. Aktuell werden etwa 70 Gigafactorys weltweit gebaut; allein in China 46. „Das Dieseldesaster, die Fahrverbotszonen in den Innenstädten und schärfere EU-Emissionsvorhaben bringen die Autoindustrie in Bedrängnis: Sie hat ein Nachschubproblem.“23

Wandel bei Volkswagen – durch Dieselskandal. In Berlin trafen sich am 27.2.2019 VW-Chef Herbert Diess und stellte Microsoft-Chef Satya Nadella das „Digital Lab“ von VW vor. VW kündigte eine noch intensivere Kooperation mit Microsoft an. Nadella sprach vom extremen Wandel in der Autoindustrie und lobte die VW-Vision. „Dass der Wandel bei Volkswagen auch deshalb so massiv vorangetrieben wird, weil der Konzern nach der Dieselaffäre die  Flucht nach vorn antritt, sagt Nadella nicht.“24 Diess lobte seinen VW-Konzern: „Man sei ja ganz ausgezeichnet, wenn es um die Hardware und das Design gehe, sagte Diess und fährt fort – die Sache mit dem Diesel scheint auch  ihm hier kurzfristig zu entfallen – die Autos von VW seien ja ‚close to perfect‘, nahezu perfekt.“24
Schon erstaunlich, was VW alles verspricht – Dekarbonisierung bis 2050 zum Beispiel (siehe Anmerkung 17), 16.2.2019). VW ähnelt da einem kleinen Jungen, den man auf frischer Tat ertappt hat und der nun Ablenkungsmanöver einleitet. Teure elektrische Ablenkungsmanöver – und für die Umwelt nicht gut.

Porsche stellt auf Elektroautos um – nicht ohne Grund. Ende 2019 kommt das erste Elektroauto von Porsche auf den Markt: der Taycan. Dann wird der Macan auf Elektroantrieb umgestellt usw. Bis 2025 soll die Hälfte der Produktion mit Elektroantrieb ausgeliefert werden, bis 2030 fast komplett. Gleichzeitig wird Porsche aktuell immer tiefer in den Dieselskandal hineingezogen, obwohl der Sportwagenbauer die Verantwortung auf Audi abwälzen möchte, dem Lieferanten der infizierten Dieselmotoren. Durch die schweren Porsche-Modelle wie Cayenne oder Panamera stieg der Dieselanteil im Konzern auf insgesamt 16 Prozent und in Deutschland sogar auf 40 Prozent. Nun droht Porsche ein Bußgeld in dreistelliger Millionenhöhe. „Der Dieselskandal wird für Porsche zum finanziellen Risiko. (…) Der Sportwagenproduzent kann nur zum Vorreiter werden, wenn er den Dieselskandal abhakt.“25 Besonders makaber: „Aus Sicht der Strafverfolger hast Porsche den Fehler  gemacht, außerhalb der USA weiterhin Fahrzeuge mit Abschaltvorrichtung zu verkaufen.“((Dohmen, Frank, Hage, Simon, Ausgeröhrt, in Der Spiegel 9/23.2.2019)) noch im Sommer  2017 wurden Porsche Cayenne mit Abschaltvorrichtung verkauft.
Nun tut Porsche Buße – und setzt auf Elektrizität. Ob das bei den Porsche-Fans ankommt?

Mercedes: Elektroautos gegen CO2-Obergrenzen. Der künftige Daimler-Chef Ola Källenius erzählte auf dem Genfer Autosalon, wie sein Autokonzern die strengeren CO2-Grenzwerte einhalten will: Wer zu viel verbraucht, muss Strafe zahlen. Källenius Rezept: Überall Elektro reinpacken, wo es nur geht.“26

VW elektrifiziert. Warum gerade der VW-Konzern als Verursacher des Dieselskandals so hemmungslos auf Elektrifizierung setzt, hat einen einfachen Grund: den Dieselskandal. „Ohne Dieselgate, sagt Ferdinand Dudenhöffer, der Auto-Professor von der Uni Duisburg-Essen, würde die alte VW-Führungsgarde um Martin Winterkorn und Ferdinand Piëch ‚immer noch an Verbrennungsmotoren herumspielen‘.27

Deutsches Autokartell vor Milliarden-Bußgeld. BMW, Daimler und Volkswagen „sollen sich bei der Größe von AdBlue-tanks illegal abgesprochen und zudem vereinbart haben, keine Partikelfilter in Otto-Motoren einzubauen, mit denen man den Ausstoß gesundheitsgefährdenden Feinstäuben hätte reduzieren können“.28 Nun möchte Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager demnächst Bußgelder von jeweils einer Milliarde Euro gegen die drei Konzerne verhängen. Diese prüfen bereits juristische Schritte dagegen.

VDA fordert noch höhere Zuschüsse. Am 14.3.2019 gab es ein Spitzentreffen im Kanzleramt, bei dem der VDA weitere staatliche Hilfen forderte: im Namen des Klimaschutzes für den Ausbau der Elektromobilität. „Die bislang zur Verfügung gestellten 300 Millionen Euro für den Aufbau eines Ladenetzes reichten nicht aus, sagte Verbandspräsident Bernhard Mattes. Der erhoffte Ausbau auf sieben Millionen Elektroautos klappe nur unter optimalen Bedingungen.“29
So geht Auto-Lobby-Politik: Erst produziert die Autoindustrie den Dieselskandal. Der bleibt in Deutschland fast straffrei. (Und der Wertverlust trifft die privaten Diesel-Besitzer.) Dann kommt das  Ablenkungsmanöver Elektroauto als vermeintlich ökologischer Heilsbringer (was es nicht ist). Und dann fordert der VDA Subventionen für die Elektromobilität.

Dieselskandalsünder VW Vorreiter. Im VW-Papier „Ansätze und Vorschläge zur besseren Förderung von Elektromobilität in Deutschland“ wird auch die Forderung erhoben, die Stromtankstellen statt mit 300 mit 600 Millionen Euro zu subventionieren. Dazu wird kostenloser Strom gefordert: „Über einen „Mobilitätsfonds Elektromobilität“ sollen Fahrzeuge unter 20.000 Euro kostenlos laden können. Und die staatliche  Kaufprämie soll ab 2023 von der Wagengröße abhängen: Ein Elektroauto unter vier Meter Länge und mit mehr als 200 Kilometer Reichweite soll eine Förderung von 5000 Euro erhalten. Beim VDA ist man über das VW-Papier überrascht. „Gerade eben noch war Volkswagen Dieselsünder, jetzt will der Konzern die Gesetze umschreiben.“30

Dieselskandal wirkt wie Fukushima. Der Daimler-Betriebsratschef in Stuttgart-Untertürkheim, Michael Häberle, zieht eine Parallele: „Was gerade in einer Hauruck-Aktion passiert, ist das Gleiche wie bei Fukushima mit der Energiebranche… Ohne Fukushima wäre Deutschland nicht so schnell aus der Atomkraft ausgestiegen. Und ohne VW und den Dieselskandal wäre die Autoindustrie nicht in einer solchen Geschwindigkeit getrieben, die Elektromobilität umzusetzen, die wirtschaftlich unter Umständen auch nicht gesund ist und zusätzlich die gesamtheitliche Betrachtung der Ökobilanz vernachlässigt.“31

Bamberger Diesel-Beschäftigte von Bosch protestieren. Die IG Metall sieht ein Verhältnis zwischen der Produktion eines Diesels im Vergleich zu Benzin und Elektromotor von 10 zu drei zu eins. IG-Metallchef Jörg Hofmann äußerte: „Der ökologisch saubere Verbrennungsmotor wird noch gebraucht.“32

Fußnoten und Quellen:
  1. Becker, Joachim, Aufschub für die Zeitenwende, in SZ 18.1.2009 []
  2. Hage, Simon, Laube, Helene, Mingels, Guido, Flammenwerfer, in Der Spiegel 41/6.10.2018 [] []
  3. Dohmen, Frank, Hage, Simon, Hawranek, Dietmar, Hesse, Martin, Traufettter, Gerald, Absturz der Autobosse, in Der Spiegel 17/20.4.2019 []
  4. Fromm, Thomas, Giesen, Christoph, „Großer Stress“, in SZ 31.10.2016 [] []
  5. Fromm, Thomas, Bei ihren E-Autos zeigen die Hersteller zu wenig Gefühl, in sueddeutsche.de 26.5.2017 []
  6. Anträge zu E-Autos, in SZ 26.7.2017 []
  7. Fahrenholz, Peter, Schulz verlangt Quote für E-Autos, in SZ 11.8.2017 []
  8. Kröger, Michael, Die überforderte Zukunft, in spiegel.de 11.8.2017 []
  9. Hägler, Max, Nur viel hilft viel, in SZ 13.9.2017 []
  10. Sorge, Nils-Viktor, Nefzger, Emil, Für wen sich ein Elektroauto als Dienstwagen lohnt, in spiegel.de 1.8.2018 []
  11. Traufetter, Gerald, Kraftfahrt-Bundesamt ordnet Rückruf Hunderttausender Mercedes-Fahrzeuge an, in spiegel.de 18.8.2018 []
  12. Ott, Klaus, Für Rupert Stadler wird es enger, in SZ 12.6.2018 []
  13. Kacher, Georg, Das Lifestyle-Auto mit dem Einheitsantrieb, in SZ 7.7.2018 []
  14. Sorge, Nils-Viktor, Der Diesel ist sauber – und kaum einer merkt es, in spiegel.de 18.9.2018 [] [] []
  15. VW will 44 Milliarden Euro in Zukunftstechnik stecken, in spiegel.de 16.11.2018 []
  16. Hägler, Max, Vom Frevler zum Vorbild, in SZ 17.11.2018 []
  17. Hägler, Max, Slavik, Angelika, 30 Milliarden Euro für Elektroautos, in SZ 17.11.2018 []
  18. Balser, Markus, Bund gibt weitere Milliarde für saubere Luft, in SZ 4.12.2018 [] []
  19. Frahm, Christian, Mehrheit der Autohersteller scheitert an CO2-Grenzwerten, in spiegel.de 7.12.2019 []
  20. Hägler, Max, Das Jahr der Steckdose, in SZ 12.12.2018 []
  21. Hägler, Max, Bitte einsteigen, in SZ 13.2.2019 []
  22. Hage, Simon, Traufetter, Gerald, Flucht nach vorn, in Der Spiegel 8/16.2.2019 [] []
  23. Jung, Alexander, Akkus für Millionen, in Der Spiegel  8/16.2.2019 []
  24. Slavik, Angelika, Flirten in Friedrichshain, in SZ 28.2.2019 [] []
  25. Dohmen, Frank, Hage, Simon, Ausgeröhrt, in Der Spiegel 9/23.2.2019 []
  26. Hägler, Max, Müller, Christina, Ganz leise, ganz grün, in SZ 6.3.2019 []
  27. Heuser, Uwe Jean, Tatje, Claass, Danke, Diesel, in Die Zeit 7.3.2019 []
  28. Autokartell vor möglichem Milliardenbußgeld, in spiegel.de 8.3.2019 []
  29. Balser, M., Bauchmüller, M., Angst vor dem Totalschaden, in SZ 15.3.2019 []
  30. Hägler, Max, Verkaufshilfe vom Staat, in SZ 19.3.2019 []
  31. Daimler-Betriebsratschef warnt vor Hauruck-Wechsel zum Elektroauto, in spiegel.de 4.4.2019 []
  32. Henzler, Claudia, Bosch sieht rot, in SZ 5.4.2019 []
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