Elektroauto Chronik eines Irrtums

Mai 2012

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Doch Verbrennungs- statt Elektroantrieb? „Auf der Mittel- und Langstrecke aber haben Elektromotoren mit Strom aus Batterien schlechte Karten: Ihre Reichweite wird auf absehbare Zukunft erheblich hinter einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor zurückbleiben, und die Ladezeit für Batterien zählt nicht ganz wenige Minuten, sondern Stunden. Mit solchen Tankstopps dauert die Fahrt ans Mittelmeer natürlich ziemlich lange.“1
Autor Knauer geht im Spektrum-Artikel auch ausführlicher auf die Wasserstoff- und Methan-Technologie ein: Dies kann hier nicht verfolgt werden.

Nationale Plattform Elektromobilität: Akku leer. Nach den Plänen der „Nationalen Plattform Elektromobilität“ läuft die Vorbereitung der Elektroautos bis 2013 unter „Marktvorbereitung“. Ab 2014 startet der „Markthochlauf“ und ab 2017 der „Massenmarkt. All dies soll im Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen ermöglichen. Im dritten Fortschrittsbericht ist von Leuchttürmen, Visionen und Initiativen die Rede: wenig Fortschritt zum zweiten Fortschrittsbericht von 2011, wie Michael Bauchmüller in der SZ schreibt: „Die anfängliche Euphorie rund um das E-Auto ist mittlerweile verflogen. Mehrmals trafen sich die Experten in den vergangenen Wochen, um den Bericht vorzubereiten, Mitte Juni soll er den zuständigen Ministern übergeben werden. Doch die Arbeiten gestalteten sich offenbar zäh. ‚Die Luft ist raus‘, heißt es übereinstimmend unter Teilnehmern.“2
Der ‚Markthochlauf‘ 2014 und das Plan-Stadium ‚Massenmarkt 2017‘ fanden nicht statt.

Fußnoten und Quellen:
  1. Knauer, Roland, Motoren für morgen, in spektrum.de 11.5.2012 []
  2. Bauchmüller, Michael, Wenn der Akku leer ist, in SZ 15.5.2012 []
von wz
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