Elektroauto Chronik eines Irrtums

BMW E1

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Aktualisiert 22.4.2019

1. und 2. Generation BMW E1. Die erste Generation des E1, des Elektroautos von BMW, wurde von BMW auf der IAA 1991 präsentiert. Der E1 hatte 32 kW und bei günstigen Bedingungen 200 Kilometer Reichweite. „Das Fahrzeug besaß eine Rekuperationsbremse (Bremsenergierückgewinnung) mit deren Hilfe die Traktionsbatterie durch die Bremsenergie wieder aufgeladen werden konnte.“ (Wikipedia) Er war 3,36 Meter lang (interne Bezeicnung: Z11).1

Der E1 von 1993 war ein Dreitürer in Leichtbauweise mit vier Sitzplätzen. Er war 3,70 Meter lang und konnte mit einem 1,1-Liter-Benzinmotor mit 82 PS bestellt werden oder mit einem Elektromotor mit 45 PS oder mit einem Hybridantrieb. der Natrium-Nickelchlorid-Akku von AEG hatte 19 kWh, wog 200 kg und sollte eine Reichweite von bis zu 265 km liefern.1
„Bestückt mit einer Natrium-Schwefel-Hochenergie-Batterie mit einer Betriebstemperatur von 300 Grad, war der E1 nicht gerade das, was man ein alltagstaugliches Auto nennt. So außergewöhnlich war dann auch sein Ende: Eines Nachts fackelte er in der Garage ab, ein Kurzschluss beim Laden der Batterien. Die Elektro-Euphorie erlosch so schnell, wie sie aufgekommen war.“2
Der E1 der zweiten Generation wurde auf der IAA 1993 vorgestellt.

Designstudie BMW E2. Die Studie BMW E2 auf der Basis des E1 wurde 1992 auf der Greater Los Angeles Auto Show vorgestellt. Es war ein Viersitzer mit 1000 kg Leergewicht. „Als Fahrleistungen mit dem etwa 32 kW (45 PS) leistenden Motor waren für den E2 folgende Werte vorgesehen: Beschleunigung von 0 auf 50 km/h in 6,5 s, von 0 auf 80 km/h in 15,6 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 120 km/h. Die maximale Reichweite sollte bei 430 km liegen, die Reichweite im Praxisbetrieb bei 260 km.“ (Wikipedia)

Fußnoten und Quellen:
  1. Pander, Jürgen, Das Elektroauto, das nicht fahren durfte, in spiegel.de 21.4.2019 [] []
  2. Fritscher, Otto, Lieber nicht überholen! in SZ 5.6.2009 []
von wz
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